Die "Kleine Aller"
Die Kleine Aller ist ein ca 23 km lang. An manchen Stellen bis zu fünf Meter breit.
Sie entspringt Nahe dem Bromer Ortsteil Wiswedel und fließt von Norden nach Süden.
Dabei durchquert sie Teile des Landkreises Gifhorn sowie der Stadt Wolfsburg.
Sie ist Zufluss der Aller bzw. des Allerkanals südöstlich von Warmenau.
Wasser- und Bodenverband "Kleine Aller"
Die kleine Aller & der Wasser- und Bodenverband "Kleine Aller" in Jembke
1860-1992
Text aus der Festschrift zum 40-jährigen Bestehen des Verbandes am 21. Mai 1992
Zu dieser Zeit war Heiner Sammann (Träger des Bundesverdienstordens) Verbandsvorsteher
Als Grenzgewässer zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig gab es im vorigen Jahrhundert überaus große Schwierigkeiten bei der Unterhaltung des Gewässerlaufes der Kleinen Aller. Die Zuständigkeiten wechselten und die Interessen am Unterhaltungszustand waren vielschichtig. Die Mühlen wollten viel Wasser vor ihren Stauanlagen und die Landwirte wollten trockene Wiesen, vor allem aber keine Überschwemmungen im Sommer. Um diese Schwierigkeiten zu meistern, kamen die Länder Braunschweig und Hannover um 1850 bis 1860 überein, die Aller gemeinsam auszubauen.
1860 – 1866
Nach einem gemeinsam aufgestellten Plan wurde in den Jahren 1860 - 1866 ein Ausbau vorgenommen, der gegenüber dem früheren Zustand keine wesentliche Verbesserung der Wasserverhältnisse herbeiführte, das heißt, der Abfluss von der Rhodischen Aller bis zum Überfall in Warmenau wurde durch Begradigung der sich stark windenden Kleinen Aller verbessert.
1870
1870 wurde ein Regulativ aufgestellt, um die Unterhaltungsarbeiten durch Flußgeschworene zu überwachen. Die Unterhaltung wurde trotzdem nur unvollständig durchgeführt. Die Gründe hierfür waren:
a) Jedes Land räumte nur bis zur Flussmitte.
b) Braunschweig und Hannover hatten unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen für die Unterhaltung.
c) Die drei Mühlen, Tiddische, Hoitlingen und Brackstedt verstärkten durch ihre Wehre die starke Verschlammung und Verunkrautung.
1900
Um die Jahrhundertwende wurden die Behörden mit Klagen über den schlechten Unterhaltungszustand überhäuft. Hannover setzte dann Schauämter ein, aber auch die konnten nur unwesentliche Verbesserungen erzielen.
Der Landkreis Gifhorn schlug vor, statt der einseitigen Gewässerunterhaltung abschnittsweise den gesamten Flussquerschnitt zu unterhalten. Dafür musste aber nur die halbe Flusslänge geräumt werden. Aber auch dieses ließ sich nicht verwirklichen.
1927
Das Wasserwirtschaftsamt Celle wurde beauftragt, einen Entwurf über einen möglichen Ausbau der Kleinen Aller aufzustellen. Danach sollte für den hannoverschen Teil Unterhaltungsgenossenschaften gebildet werden. Es wurden zwei Entwurfe aufgestellt, einer für den oberen Teil bis zur Grenze Barwedel-Jembke und der zweite für den unteren Teil bis zum Überfall Warmenau.
Für den oberen Teil ist später die Wassergenossenschaft "Obere Kleine Aller" gegründet worden, der aber auch nur die Räumung bis Flussmitte oblag. Unterhalb unterhielten die Gemeinden Jembke und Tappenbeck die Kleine Aller.
1935
Die Östliche Seite wurde von den braunschweigischen Gemeinden Bergfeld, Tiddische, Hoitlingen, Brackstedt und Warmenau nach den Regelungen des Braunschweigischen Wassergesetzes unterhalten. Hiernach lag die Unterhaltungspflicht bei den jeweiligen Gemeinden.
1938
In den Gemarkungen Jembke und Tappenbeck bestand darüber hinaus eine Verpflichtung des Grafen von der Schulenburg zur Unterhaltung des Gewässers. Diese Verpflichtung ging durch einen Vertrag in Berlin am 12. Juli 1938 an die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens über. Unterzeichnet wurde der Vertrag von Dr. Ferdinand Porsche. Von der Gesellschaft mussten 85,00 DM bzw. 70,00 DM an die Gemeinden Tappenbeck und Jembke am 01.05. eines jeden Jahres gezahlt werden. Durch das Wasserverbandsgesetz vom 10. Februar 1937 konnten Unterhaltungsarbeiten länderübergreifend ausgeführt werden. Die Beschwerden der Anlieger über den Unterhaltungszustand der Kleinen Aller häuften sich dennoch. Weder die inzwischen jährlich durchgeführten Gewässerschauen noch die bestehenden Räumungsordnungen konnten diesen Übelstand beseitigen. Lediglich konnte auf Anregung des Landkreises Gifhorn durch die Herstellung einer Talentwasserung (Düker) oberhalb der Brackstedter Mühle vom damaligen Aller-Ohre-Verband Oebisfelde die Sommerhochwassergefahr gemindert werden. Um aber etwas Durchgreifendes planen und ausführen zu k6nnen, forderten die Landkreise Gifhorn und Helmstedt die Gründung eines Verbandes. Mitglieder dieses Verbandes sollten die anliegenden Gemeinden und die bereits gegründete Wassergenossenschaft sein.
1950
Im März 1950 trafen sich die betroffenen Gemeinden und die gegründete Wassergenossenschaft mit den zuständigen Behördenvertretern zwecks Gründung eines grollen Wasserverbandes "Kleine Aller" von der Mündung bis zur Rhodischen Aller. Aufgabe dieses Verbandes war der Ausbau und die Unterhaltung der Kleinen Aller.
An Ausbaukosten fair die genannte Strecke (14 250 m) wurden ca. 80 000,00 DM veranschlagt. Die Eigenleistungen der Gemeinden sollten nach Uferlänge berechnet werden.
Ein Gutachten zur tragbaren Belastung wurde von der Landbauaußenstelle Braunschweig erstellt und von dem Leiter des Amtes Herrn Scherret vorgetragen. Die Versammlung stellte einmütig fest, dass die Stauanlagen der Mühlen viel zu hoch, teilweise höher als die Ufer waren. Soweit wurde einer Uferbeschädigung Vorschub geleistet, von den Wiesenüberschwemmungen ganz zu schweigen.
1952
Am 13. Februar traf man sich in Jembke in der Kranzschen Gaststatte:
I. Vom Landkreis Gifhorn Herr Oberkreisdirektor Dr. Ackmann, durch Erlass des Nds. ML als Gründungsbehörde des Wasserverbandes Kleine Aller
2. vom Landkreis Helmstedt Herr Kreisinspektor Gerhold
3. vom Wasserwirtschaftsamt Celle die Herren Regierungsbaurat Keitel und Regierungsbauinspektor Marks,
4. vom Wasserwirtschaftsamt Braunschweig Herr Bauingenieur Bertram,
5. von der Landbauaußenstelle Braunschweig Herr Dr. Scherret,
6. weiter vom Landkreis Gifhorn Herr Kreisbaumeister Stutte,
7. Herr Kreiswiesenbaumeister Holdinghausen,
von den 7 Gemeinden die Bürgermeister und der Vorsteher vom Wasserverband Obere Kleine Aller Herr Kausche aus Barwedel. Ferner waren anwesend 15 Landwirte der betroffenen Orte und Herr von Weyhe, Rittergutsbesitzer aus Tülau, der damals schon Interesse am Ausbau der Kleinen Aller bekundete. Nachdem die Vertreter der Behörden die Gelegenheit genutzt hatten, auf die Notwendigkeit der Bildung dieses Verbandes hinzuweisen, erhielten die Gemeinden und Landwirte die Möglichkeit, sich zu äußern. Die größte Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung war für die Beteiligten die Verteilung der Kosten. Nachdem der Regierungsbaurat Keitel entscheidende Ausführungen zur Beihilferegelung formuliert und eindringlich vor einer Verzögerung bei der Bildung des Verbandes gewarnt hatte, sprachen sich alle Beteiligten für die Gründung des Verbandes aus.
Die Satzung wurde vom Oberkreisdirektor Dr. Ackmann sofort erlassen und der Vorstand aus 4 Mitgliedern gewählt.
Er bestand aus
1. Verbandsvorsteher: Werner Herbold, Gemeindedirektor in Jembke Landkreis Gifhorn
2. stellv. Verbandsvorsteher: Erich Hartmann, Landwirt in Tiddische Landkreis Helmstedt
3. Beisitzer: Werner Schulze, Landwirt in Tappenbeck
Fritz Winter, Landwirt in Bergfeld
Die Unterhaltungsarbeiten begannen 1952. Bereits 1953 stellten die Mitglieder fest, dass die vorgesehenen Geldmittel nicht ausreichten. Die Starthilfe der Landkreise Gifhorn und Helmstedt in Höhe von je 1 000,00 DM wurden bereits 1953 für die Unterhaltung ausgegeben.
1954
Um eine Grundräumung in Teilbereichen der Kleinen Aller durchführen zu können, wurden die Landkreise durch den überaus vitalen und geschickten Verbandsvorsteher Werner Herbold in die Pflicht genommen und nochmals
2 000,00 DM insgesamt für den Verband beschafft. So wurde mit unter-schiedlichen Zuschüssen der Landkreise und entsprechenden Mitgliederbeitragen mit aller Macht versucht, die Kleine Aller in einen guten Unterhaltungszustand zu versetzen.
1956
Das Beitragsaufkommen aus den Gemeinden betrug 1956 - 2 800,00 DM jährlich. Dem Schaubericht 1956 kann man entnehmen, dass die Mittel des Verbandes zweckmäßig angewendet wurden, aber in keiner Weise zu einer zufriedenstellenden Vorflut führten. Die Gemeinden wurden aufgefordert, alle Bäume in Ufernähe abzuholzen.
Die Staurechte der Mühlen in Tiddische und Hoitlingen wurden aufgekauft. Mit der Brackstedter Mühle verhandelte man über die Stauhöhe und fand dabei heraus, dass durch eine unterlassene Eintragung im Wasserbuch nach preußischem Wasserrecht die Mühle auf der Vorflutseite des Landkreises Gifhorn kein Staurecht hatte. Trotzdem kam Einigung zustande, in dem man die Stauhöhe 20 cm unter die Höhe der Staumarke von 1937 festsetzte.
1958
Auf der Verbandsversammlung 1958 war zum ersten Mal der damalige Kreisbaumeister Schürg zugegen. Von ihm kam auch die zwingende Anregung, einen Entwurf zum Ausbau der Kleinen Aller vom Landkreis Gifhorn aufstellen zu lassen. Ein zinsloses Darlehen vom Landkreis Gifhorn zur Aufstellung des Entwurfes wurde in Aussicht gestellt.
1959
In einer Vorstandssitzung im November 1959 wurde die Aufnahme eines Darlehens in Hohe von 14 100,00 DM vom Landkreis Gifhorn beschlossen.
Der Landkreis Gifhorn hat 1960 darüber hinaus ein zinsloses Darlehen auf insgesamt 74 000,00 DM aufgestockt und dem Verband zur Entwurfsaufstellung zur Verfügung gestellt.
1961
Auch der Landkreis Helmstedt hat 1961 24 000,00 DM für den Entwurf bereitgestellt. Der Verband hat die Gelder unter dem Hinweis angenommen, dass keine Gewähr einer Ruckzahlung gegeben ist, wenn der Ausbau der Kleinen Aller nicht zum Tragen kommt.
1963
Kreisbaumeister Schürg erläuterte im April 1963 den aufgestellten Plan zum Ausbau der Kleinen Aller einschließlich der Nebengraben. Dieser Entwurf fand die Zustimmung alter Mitglieder des Verbandes. Der Landkreis Gifhorn wurde in Verbindung mit dem Wasserwirtschaftsamt Celle aufgefordert, beim Regierungspräsident in Lüneburg die Genehmigung schnellstens zu erwirken.
1965
Auf der Verbandsversammlung im Februar 1965 gab Landwirtschaftsrat Zeuschner von der Landbauaußenstelle Braunschweig einen Überblick über den Stand des landwirtschaftlichen Gutachtens, das parallel zum Ausbau der Kleinen Aller aufgestellt wurde. Herr Zeuschner wies eindringlich auf die notwendig werdende Flurbereinigung hin.
1967
Am 12. Februar 1967 musste der Verbandsvorsteher Werner Herbold aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen und bat um Entlassung zum 28.02.1967. In der folgenden Verbandsversammlung am 17.05.1967 wurde Herr Heiner Sammann zum 1. Vorsitzenden gewählt, vorerst jedoch nur bis zum Ende der Wahlperiode 31.12.1968.
1969
Auf der Verbandsversammlung am 10.03.1969 wurde der gesamte Vorstand wiedergewählt. Das Wasserwirtschaftsamt Celle war durch Herrn Heinrich Kremmeike und der Landkreis Helmstedt durch Herrn Udo Peiser vertreten.
Am 30.06.1969 beschloss die Mitgliederversammlung einen Antrag auf Beihilfe an die Europäische Gemeinschaft für den 1. Bauabschnitt in Höhe von 9,2 Millionen zu stellen.
1970
1970 war für den Verband ein entscheidendes Jahr. Um grundsätzliche wasserwirtschaftliche Änderungen im Tal der Kleinen Aller durchfuhren zu können, musste es zu einer Verbandserweiterung kommen. Vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium standen keine Bedenken im Raum, man unterstützte sogar diese Bemühungen. Gleichzeitig hat der Verband mit Hilfe der beteiligten Ämter den Antrag auf Bezuschussung auf EG-Mittel in Brüssel gestellt. Nachdem die Eingangsmeldung aus Brüssel eingegangen war, stellte das Ministerium in Hannover eine Genehmigung der Mittel für 1971 in Aussicht. Mit dem Ausbau der Kleinen Aller sollte in jedem Fall schon 1971 begonnen werden. Als Zuschusshöhe wurde 70 % angenommen, unabhängig von der Herkunft der Mittel aus der EG oder aus dem Binnenlandprogramm des Landes Niedersachsen. Die Eigenmittel in Höhe von 30 % für den Ausbau der Kleinen Aller sollten von den Gemeinden getragen werden. Die dinglichen Mitglieder des neu zu bildenden Verbandes werden nur für den Ausbau der Nebenvorfluter belastet, wie in der Mitgliederversammlung am 27.12.1968 beschlossen wurde.
Um die Erweiterung des Verbandes auf die Gemeinden Tülau, Voitze, Ehra und Wiswedel und die Aufstellung einer neuen Satzung durchführen zu können, wurden Anhörungstermine in Brackstedt, Tülau und Tiddische abgehalten.
1971
Im Juni 1971, nachdem die Kleine Aller wieder einmal starke Überschwemmungen verursacht hatte, beschloss die Mitgliederversammlung den Ausbau der Kleinen Aller von Warmenau bis zur Brackstedter Mühle auch ohne Zusage der EG-Mittel. Mit den beteiligten Landwirten wurden Anliegerversammlungen durchgeführt. Es wurde beschlossen, die Ausschreibung des 1. Bauabschnittes vorzubereiten. Statt des vorgesehenen Ausbaues kamen 1971 nur abschnittsweise Grundräumungen zum Tragen.
1972
Im Juni des Jahres 1972 bekam der Verband einen Zuschuss von 2,05 Millionen DM aus Mittel der EG. Damit verbunden waren Bedingungen, die in Kürze erfüllt wurden mussten und zwar:
I. die Erweiterung der Aufgaben des Verbandes, auch Meliorationsmaßnahmen durchführen zu müssen, bedingt die Gründung eines Wasser- und Boden-verbandes,
2. mit der Einleitung von Flurbereinigung in den einzelnen Orten zu beginnen.
Was sich vorher, selbst in Fachkreisen, als eine reine Formsache dargestellt hatte, ließ sich nur durch Überzeugungsgespräche in endlosen Versammlungen vollziehen. Immerhin wurde der Verband im September 1972 mit dem Namen "Wasser- und Bodenverband Kleine Aller" neu benannt.
In der Verbandsversammlung vom 23.10.1972 wurde die Eigenleistung des Verbandes für den ersten und zweiten Bauabschnitt, Allerausbau von Warmenau bis Rhodisch-Aller wie folgt aufgestellt:
Gesamtbausumme = 1 000 000,00 DM, Eigenleistung 20 % = 200 000,00 DM,
davon Barwedel = 36 000,00 DM
Jembke = 22 500,00 DM
Brackstedt = 22 500,00 DM
Warmenau = 7 500,00 DM
Tappenbeck = 16 500,00 DM
Bergfeld = 13 500,00 DM
Tiddische = 22 500,00 DM
Hoitlingen = 9 000,00 DM
UHV Oberaller = 50 000,00 DM (eingesparte Unterhaltung)
Teilweise wurden diese Verpflichtungen der Gemeinden als Kapitaldienst
übernommen. Dazu war vor Baubeginn des 1. Abschnittes ein Kredit in Höhe von 1 250 000,00 DM für den Wasser- und Bodenverband notwendig. Im Planfeststellungsverfahren hat sich herausgesteilt, dass, um eine möglichst umweltschonende Ausbaudurchführung zu gewährleisten, ein Landschaftsrahmenplan aufgestellt werden musste.
Ein Angebot der Gesellschaft für Landeskultur Bremen in Höhe von
ca. 55 000,00 DM lag vor, der Auftrag wurde in dieser Sitzung erteilt. Der Beginn des Ausbaues der Kleinen Aller wurde in der gleichen Sitzung beschlossen. Die Firma Claussen, Celle, erhielt den Zuschlag über einen Auftrag in Höhe von 166 000,00 DM mit der Auflage, umgehend zu beginnen. Die Firma Claussen begann mit dem Ausbau der Kleinen Aller am 06.11.1972.
1973
Der Baubeginn rief auch Organisationen und Gemeinschaften auf den Plan, die große Bedenken gegen dieses Vorhaben für Flora und Fauna sahen. Letztlich kam es zu einer Bereisung des Landwirtschaftsministers Bruns am 26.07.1973. Durch gute Vorbereitung der Reise durch den Landkreis Gifhorn und der Einsicht des Ministers hinsichtlich der sachlichen Zwänge der Landwirte konnte der Plan zum Ausbau der Kleinen Aller von Warmenau bis zur Rhodischen Aller fortgesetzt werden.
Die Verbanderweiterung, schon seit Jahren dem Regierungspräsidenten in Lüneburg zugeleitet, kam erneut ins Gespräch. Mit der notwendigen "deutlichen Veröffentlichung" dieses Vorhabens brach eine Flut von Einwänden über den Landkreis Gifhorn -Tiefbauabteilung- herein. Ganze Orte stellten sich gegen dieses Vorhaben, teils gegen die dingliche Mitgliedschaft, teils gegen eine Mitgliedschaft überhaupt. In wahren Mammutveranstaltungen, immer am Abend, konnte zwar ein Teil der Einspruche entkräftet werden, dennoch herrschte große Unruhe bis zu den Terminen der Anhörung durch die Bezirksregierung. In Versammlungen am 11.12.1973 um 9.30 Uhr in Tülau bei Glupe und am selben Tag um 14.30 Uhr in Ehra bei Pieper wurden die Erörterungen der Probleme im Beisein von Herrn Oberregierungsrat Walden so weit vorangetrieben, dass die Regierung der Erweiterung des Verbandes, ausgestattet mit einer neuen Satzung, zustimmen konnte.
1974
Die Umgestaltungs- und Zuweisungsverfügung wurde am 01. Mai 1974 in Kraft gesetzt. Die Aufgaben des Wasserverbandes Obere Kleine Aller und die des Bodenverbandes Vogelmoor in Barwedel gehen auf den Wasser- und Bodenverband Kleine Aller mit selbigem Tage über. Die Gemeinden Wiswedel, Voitze, Tülau und Ehra gehören nun wie alle Grundstückseigentümer im Verbandsgebiet zum erweiterten Verband.
Die Kleine Aller wurde 1974 von der Rhodischen Alter bis zu ihrer Entstehung in Wiswedel durch die Firma Stellmacher, Müden/Aller ausgebaut. In allen 12 beteiligten Gemeinden wurden Flurbereinigungsverfahren eingeleitet, Wege- und Gewässerpläne aufgestellt und die Gesellschaft für Landeskultur beauftragt, einen landschaftspflegerischen Begleitplan zu erstellen.
In der Mitgliederversammlung am 16.05.1974 würden der Vorstand und der Ausschuss neu gewählt. Dem Vorstand gehören an:
1. Verbandsvorsteher Heiner Sammann, Jembke
2. 1. Beisitzer und Stellvertreter Wilhelm Meinecke, Tülau
3. 2. Beisitzer Herbert Schulze, Hoitlingen
und für jeden Beisitzer ein Stellvertreter (Dieter Claus und Ernst-Dieter Meinecke).
Dem Ausschuss gehören 29 Mitglieder an. Er setzt sich zusammen aus 15 dinglichen Mitgliedern, 5 kooperativen Mitgliedern (Vertreter der Interessentschaften Jembke, Tiddische, Hoitlingen, Bergfeld und Voitze) und 9 Personen der beteiligten Gemeinden Brome OT Wiswedel, Tülau Voitze, Ehra, Bergfeld, Tiddische-Hoitlingen, Stadt Wolfsburg (Brackstedt-Warmenau), Tappenbeck, Jembke und Barwedel.
1975
In den Gemeinden, in denen rechtskräftige Flurbereinigungsverfahren eingeleitet worden sind, konnten auch Wege- und Gewässerpläne erarbeitet werden. Im Herbst 1975 erhielt die Firma Claussen, Celle, einen weiteren Auftrag über rd. 600.000 DM für den Ausbau der Nebenvorfluter in Jembke und Barwedel.
Das Beitragsbuch, aufgestellt vom Landkreis Gifhorn, wird nach Besichtigung der Verbandsflächen durch ehrenamtliche Schätzer (Wilhelm Kuhls, Neubokel und Ernst Gaes, Wahrenholz) überarbeitet. Alle Waldflächen über 0,5 ha werden beitragsfrei.
1976
Das Beitragsbuch wird am 01.03.1976 ausgelegt. Der Beitrag in Höhe von 15,00 DM/ha wird erstmalig von den dinglichen Mitgliedern erhoben. Die unterschiedlichen Aufgaben der beteiligten Verbände Aller-Ohre-Verband-West, Unterhaltungsverband Oberaller und Wasser- und Bodenverband Kleine Aller wurden von Herrn Oberbaurat Schürg klar dargelegt. Der eingeschlagene Weg des Wasser- und Bodenverbandes Kleine Aller, unterstützt vom Landkreis Gifhorn, zeigte sich als richtige Lösung für die Landwirtschaft im Gebiet der Kleinen Aller. Für Herrn Oberbaurat Schürg ging eine Zielsetzung in Erfüllung, für die er mit großer Vehemenz viele Jahre gekämpft hatte. Die Kleine Aller war sommerhochwasserfrei.
In den Jahren 1975/76 sind insgesamt rd. 20 km Nebenvorfluter ausgebaut und 1976 weitere 8 km Wirtschaftswege fertiggestellt worden. Zielsetzung war der Ausbau von 23 km Hauptvorfluter, 83 km Nebengewässer, 54 km Hauptwirtschaftswege und 33 km Nebenwege. Für diese Gesamtmaßnahme galt ein Zuschuss von 80 %, der aber leider nicht überall erreicht wurde. Mit Herrn Baudirektor Stever als Nachfolger von Herrn Oberbaurat Schürg hat sich ein weiterer hervorragender Mann der Aufgaben des Verbandes angenommen.
1977
Für die Unterhaltung der schon ausgebauten Gewässer wurden im Haushaltsplan 1977 - 15 000,00 DM eingesetzt und eine Schaukommission berufen. Die Beiträge werden auf 25,00 DM/ha festgesetzt. Der Aller-Ohre-Verband-West übernimmt die Räumung der Verbandsgraben, die bis I975 gebaut sind, zum Selbstkostenpreis.
1978
Der Bau eines Naturteiches in Jembke wird im Zuge der Flurbereinigung geplant. Ein Antrag für den Bau einer neuen Brücke über die B 248 in Barwedel ist beim Bundesminister für Verkehr in Bonn eingereicht worden. Für einen Zuschuss in Höhe von 125 000,00 DM hat sich das Amt für Agrarstruktur in Braunschweig sehr stark gemacht. Mit Unterstützung der Politiker konnte das Vorhaben soweit gestärkt werden, dass im Jahre 1979 die Bewilligung der Mittel zugesagt wurde. Diese Brücke hat eine wichtige Funktion für die Trassierung der landwirtschaftlichen Wege in der Flurbereinigung Barwedel.
1979
Die bis dahin noch schwierige Entstehung von Teilnehmergemeinschaften in Tülau und Voitze kann nach großer Einschränkung der Flurbereinigungsgebiete in Gang gesetzt werden. In anderen Orten wie Wiswedel, Barwedel und Jembke ist der Gewässerausbau fast fertig.
Die Bauleitung wurde bis 1976 vom Landkreis Gifhorn, von 1976 bis 1979 durch das Neubauamt für die Allerregulierung in Celle und ab 1979 vom Wasserwirtschaftsamt Braunschweig durchgeführt. Diese permanenten Änderungen der Zuständigkeit haben nicht gerade dazu beigetragen, die Verbandsführung zu erleichtern. Fairerweise muss gesagt werden, dass alle Herren der Bauleitung hohe Fachkompetenz besaßen, jeder aber nach eigenen Vorstellungen die Dinge anging. Kompromisse mussten im Interesse der Sache eingegangen werden.
Die Abrechnung der Baumaßnahmen nach der Vorschrift der Europäischen Gemeinschaft stellte den Verband vor fast unüberwindbare Aufgaben. Genialität und Sachverstand von Herrn Bauamtsrat Haß vom Wasserwirtschaftsamt Braunschweig, der zu dieser Zeit die Bauleitung und Betreuung des Verbandes wahrnahm, haben hier zur Klärung und schadensfreien Abwicklung beigetragen. Nun kamen auch schon die ersten Beschwerden wegen Nichträumung ausgebauter und nicht ausgebauter Gewässer. Am 26.02.1979 hat der Ausschuss einstimmig beschlossen, 2 Schaubezirke zu bilden,
Schaubezirk 1:
Gemarkung Tülau
Gemarkung Voitze
Gemarkung Wiswedel
Gemarkung Bergfeld
Gemarkung Ehra
Schaubezirk 2:
Gemarkung Jembke
Gemarkung Barwedel
Gemarkung Tiddische
Gemarkung Hoitlingen
Gemarkung Tappenbeck
Gemarkung Brackstedt
Gemarkung Warmenau
Im Herbst 1979 trafen sich die Schauamtsmitglieder um festzustellen, welche Gewässer geräumt werden sollen. Dem Aller-Ohre-Verband-West wurde die Räumung übertragen.
1980
In der Ausschusssitzung am 07.05.1980 wurde der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Meinecke aus dem Vorstand verabschiedet. Entsprechend seiner fortschrittlichen Lebenseinstellung hatte er Wolfgang von Weyhe aus Tülau als Ersatzmann vorgeschlagen, der gleichzeitig als stellvertretender Verbandsvorsteher gewählt wurde. Die Wahl von Wolfgang von Weyhe war eine glückliche Lösung.
Die Pflanzungen von Büschen und Bäumen als begleitende Maßnahme beim Ausbau der Gewässer zwingend vorgegeben, erfreuten sich bei vielen Landwirten keiner großen Beliebtheit. Schaden durch das Fegen und Verbiss verursachte das reichlich vorhandene Rehwild. Jedes Jahr wurden Ersatzpflanzungen notwendig. Entlang der Gewässer konnte bisher keine befriedigende Lösung erzielt werden, während die Anpflanzungen entlang der Wege überallals gelungen bezeichnet werden kann.
Im Rahmen der EG-Bewilligungen musste auch das landwirtschaftliche Gutachten der Landwirtschaftskammer neu überarbeitet werden. Die tragbare Belastung blieb, wie von Herrn Landwirtschaftsdirektor Zeuschner dargestellt, bei 50,00 DM/ha.
Im gleichen Jahr stellte der Landkreis Gifhorn den Verband vor neue Schwierigkeiten. Die Geschäftsführung, bisher vom Landkreis Gifhorn wahrgenommen, durfte nun nach der Novelle des Niedersächsischen Wassergesetzes nicht mehr durch diesen erfolgen. Nach vielen Gedankenvariationen wurde eine Mitgliedschaft im Aller-Ohre-Verband-West ins Auge gefasst, um damit auch die Geschäftsführung dorthin zu verlegen. Es herrschte große Unruhe im Vorstand, weil nach der gefühlsmäßigen Geborgenheit beim Landkreis Gifhorn man sich nun doch einem ganz anderen Personenkreis anvertrauen musste. Hinzu kam, dass Herr Heinrich Kremmeike, der bis dahin den Verband betreute, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.
1981 – 1983
Am 25.03.1981 beschlo8 der Vorstand, die Geschäftsführung dem Aller-Ohre-Verband-West zum 01.01.1982 zu übertragen. Der Geschäftsführer des Aller-Ohre-Verbandes-West Herr Gunther Alisch ist jetzt unser Ansprechpartner.
Der Wechsel in der Geschäftsführung, mit etwas Unbehagen vollzogen, hat sich für den Verband sehr positiv ausgewirkt. Die bisherigen Jahre dieses Vertrages, der sich stillschweigend verlängert, haben gezeigt, dal3 wir in dem neuen Verband gut aufgehoben sind. Die Zusammenarbeit mit allen Angestellten des Verbandes ist von Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt.
Obwohl das Wasserwirtschaftsamt in Braunschweig die Bauleitung behielt, wechselte der für uns zuständige Ingenieur. Für Herrn Bauamtsrat Haß kam Herr Bauamtmann Wolter. Die Jamborschwelle in Barwedel, ein gelungener Kompromiss zwischen Teichbewirtschaftung, Landwirtschaft und Unterhaltung des Bullergrabens ist ein Zeichen für diesen Bauabschnitt.
1984
Ab 1984 durfte kein Bongossiholz mehr als Böschungsfußsicherung verwendet werden. Als Alternative wurden Steinschüttungen von dem nunmehr zuständigen Bauleiter Henn Jürgen-Hinrich Kohrs, der Henn Bauamtmann Wolter abgelöst hat, eingebaut.
1985
Als letzter Bauabschnitt wurden die Gewässer in der Gemarkung Voitze ausgebaut. 2 km offene Graben und 440 m Rohrleitung beendeten die Baumaßnahme des Verbandes, die am Ende den Landwirten dieser Region, in Verbindung mit den Flurbereinigungen, erhebliche Erleichterung bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen gebracht hat.
Mit einer Bereisung des Verbandsgebietes mit den Verbandsorganen und allen zuständigen Behörden und anschiebendem Zusammensein im Heidekrug in Barwedel am 14.06.1985 fanden die Ausbauarbeiten offiziell ihren Abschluss.
1986
In 1986 wurden nur noch Rest- und Ersatzpflanzungen durchgeführt.
1987 – 89
Bei der Neuwahl des Vorstandes schied auf eigenen Wunsch Herr Schulze, Hoitlingen, aus dem Vorstand aus. Seine ruhige und sachliche Einstellung zu den Problemen haben in unserem Verband Früchte getragen. An seine Stelle wurde Herr Fritz Rietz aus Ehra gewählt.
Eine Folge des Ausbaues der Gewässer stellte sich in Warmenau ein. Das schnelle Abfließen des Wassers aus dem Gebiet der Kleinen Aller verursachte eine unerwartete Oberflutung im Mündungsbereich.
Aufgrund einer Untersuchung des Leichtweiß-Institutes Braunschweig lässt sich die übergroße Abflussgeschwindigkeit nur durch ein rd. 400 ha großes Rückhaltebecken für 1 Million m³ Wasser reduzieren.
Im Jahre 1987 fand eine Nachschätzung der Vorteilsflächen durch die Herren Karl Herrmann, Neudorf-Platendorf und Gunther Grothaus, Gifhorn, statt, die keinerlei Änderung aufzeigte.
In unseren jährlichen Sitzungen stellt sich heraus, dass nunmehr die Eigenfinanzierung trotz vieler Unkenrufe gesichert ist. Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie der Mut der Verbandsorgane, eine modifizierte Unterhaltung der Gewässer durchzuführen.
1988
Damit beginnt nun auch schon das Umdenken im Verband. Die Möglichkeit, Gewässerrandstreifen vom Unterhaltungsverband Oberaller aufkaufen zu können, dokumentiert nachhaltig den gedanklich vollzogenen Wandel in der Landwirtschaft.
Überschussprobleme und Umweltauflagen stellen die Rindviehhaltung vieler Betriebe in Frage und somit die Bewirtschaftung von Grünländereien, vor allem in der Nähe fließender Gewässer, wo eine intensive Nutzung immer schwieriger wird.
Sehr trockene Jahre, mit 450 mm Jahresniederschlagen, lassen viele Gräben trocken fallen. Diese Umstände führen vermehrt zu den Forderungen, nunmehr Staustufen in der Kleinen Aller einzubauen, um die Niedrigwasserführung der Vorfluter zu verbessern.
1990
Der Unterhaltungsverband Oberaller kaufte im Jahre 1990 in Tülau
für 350 000,00 DM Gewässerrandstreifen.
Die neunte Ausführungsbestimmung zum Niedersächsischen Wassergesetz eröffnet die Möglichkeit zur Aufstufung einiger Gewässer. Der Wasser- und Bodenverband Kleine Aller beantragte die Aufstufung von 10 000 m bei der Bezirksregierung Braunschweig. Nach einigem Tauziehen sind nun 6 250 m Gewässer II. Ordnung aufgestuft worden und damit in die Unterhaltungspflicht des Unterhaltungsverbandes Oberaller übergegangen.
1991
Der Ansprechpartner für unseren Verband im Aller-Ohre-Verband-West, der Geschäftsführer und ruhende Pol Herr Günther Alisch erreicht Ende 1992 rein Pensionsalter. Wie es einem guten Mann ansteht, arbeitet er schon ein Jahr vorher seinen Nachfolger Herrn Jürgen-Hinrich Kohrs ein und stellt ihm seinen zukünftigen Wirkungsbereich rechtzeitig vor.
Der BUND, der DBV, Interessenverbande und Anglergruppen, durch politische Zielsetzungen bestärkt, versuchen durch Eigeninitiationen die Kleine Aller zu "retten". Jeder spricht von Begradigung der Vorfluter und Ausräumung der Landschaft im Gebiet der Kleinen Aller bei ihrem letzten Ausbau. Nur ganz wenige wissen von den Zwängen, der vorgegebenen und finanzierbaren Handlungen, die notwendig waren, die Maßnahmen zu verwirklichen. Nur wenige wollten einsehen, dass man immer wieder Änderungen in der Landschaftsgestaltung vernehmen muss, um einmal den berechtigten Interessen der Landwirte Rechnung zu tragen, und zum anderen, die sich immer wieder ändernden Einstellungen zur maßvollen Entwässerung aus Ökologischer Sicht gerecht zu werden.
Nur die unmittelbar Beteiligten wissen, dass die dinglichen Mitglieder, die Landwirte dieses Verbandes, jährlich 150 000,00 DM an Beiträge zahlen, um das Geschaffene zu erhalten.
Es bleibt für mich nach 40 Jahre Wasser- und Bodenverband Kleine Aller festzustellen, dass es noch nie so sachlich und zielstrebig zugegangen ist wie jetzt. Durch die verwirklichten Vorhaben sind Hochwasserschaden fast ausgeschlossen, nachträgliche Änderungen zur Mäandrierung der Kleinen Aller aber möglich. Somit sind neue Gedanken, das Tal der Kleinen Aller zukunftsorientiert zu prägen, machbar, wenn die Interessen der Landwirte berücksichtigt und die Finanzierung ohne Beteiligung des Verbandes verwirklicht werden können.
Der Wasser- und Bodenverband "Kleine Aller" wurde im Jahre 2002 aufgelöst und die ihm übertragenen Pflichten gingen an die jeweiligen Gemeinden und der Stadt Wolfsburg. Die durchzuführenden Arbeiten rund um die Kleine Aller führt der Aller Ohre Verband aus. |
Kurze Schilderung zur Entstehung des Aller Ohre Verbandes:
Die kriegsbedingte Teilung des Landes führte auch zur Teilung des Verbandes, so dass nach dem Krieg in Niedersachsen der Aller-Ohre-Verband-West als Wasser- und Bodenverband für den bisherigen niedersächsischen Teil gegründet wurde.
Nach der Umbenennung in Aller-Ohre-Verband im Jahr 1995 führten die Aufnahme neuer Mitglieder und weitere notwendige Satzungsaktualisierungen im September 2017 zu einer Neufassung der Satzung des Aller-Ohre-Verbandes.
Die Aufsicht des Verbandes ist Aufgabe des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).
Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt der Aller-Ohre-Verband die satzungsgemäßen Aufgaben für seine Mitglieder auf einem Verbandsgebiet von 139.907 ha.
Quelle:



